Die Schützengilden und –Vereine zählen zu den ältesten gesellschaftlichen und örtlichen Vereinigungen. Im ausgehenden Mittelalter sind sie meist entstanden als Wehrorganisationen der Städte oder Landesherren und hatten öffentlich-rechtlichen Charakter. Ihr eigentlicher Zweck lag überwiegend darin, für den Schutz der Städte und Gemeinden, der Bewohner und des Handels zu sorgen. Sie waren aber auch gleichzeitig die Träger und Förderer des sportlichen Schießwesens.

Die erste urkundliche Erwähnung der Schützengilde Bad Schussenried fand im Jahr 1600 statt. Zu der Zeit befand sich der damalige Schießplatz zwischen dem früheren Uhrengeschäft Hammer und dem ehemaligen Sägeweiher hinter dem Wohnhaus von Diplombraumeister Ott (Auszug aus der Vereinschronik).

Im Laufe der Jahre musste sich die SGi Bad Schussenried mehrmals den örtlichen Gegebenheiten anpassen und verändern. Bis sie dann schließlich 1970, an dem heutigen Platz, am“ Olzreuter Seegraben“ errichtet wurde.

Heute zählt die Schützengilde rund 250 ‚Mitglieder und bietet eine moderne Schießanlage mit 15 Luftgewehrständen, einer 50m und einer 100m Schießanlage. Für die Bogenschützen steht ein herrlich angelegter Bogenplatz, mit Platz für 19 Scheiben, und eine Bogenhalle mit 6 Scheiben zu Verfügung.

www.sgi-bad-schussenried.de